
Stark beeindruckt von der dort vorherrschenden Religion konvertierte er nach seiner Rückkehr 1926 in Berlin vom Judentum zum Islam. In den folgenden Jahren reiste er viel in der muslimischen Welt, wo gerade die Befreiungsbewegungen gegen die Kolonialherrschaft aktiv waren.
Er lebte lange Zeit zusammen mit den Beduinen auf der arabischen Halbinsel und freundete sich mit Persönlichkeiten wie ibn Saud an. Später ging er nach Indien, wo er zusammen mit Muhammad Iqbal, die Verfassung für ein unabhängiges Pakistan schrieb, dessen erster Botschafter er bei den Vereinten Nationen in New York wurde. Gegen Ende seines Lebens zog er sich mit seiner Frau Paula Hamida nach Andalusien zurück, wo er 1992 starb. Muhammad Asad war einer der bedeutendsten islamischen Autoren seiner Zeit und veröffentlichte vielbeachtete Bücher seit den 1920ern bis in die 80er Jahre, doch ist neben dem Weltbestseller, seiner Autobiographie "Der Weg nach Mekka", sein größtes Werk sicherlich die kommentierte Koranübersetzung "Message of the Quran", an der er 17 Jahre arbeitete.





